Assistens Friedhof
Warum es existiert
Die Pest von 1711 tötete etwa 20.000 der 66.000 Einwohner Kopenhagens, und die Friedhöfe innerhalb der Stadtmauern erholten sich nie wieder von diesem Verlust. Assistens wurde ab 1757 außerhalb der Stadt angelegt und 1760 eröffnet, um Menschen zu bestatten, die sich nichts Besseres leisten konnten. Dann kam das Dänische Goldene Zeitalter, und derselbe Ort wurde schick – eine Umkehrung, die man noch heute an den Grabmälern ablesen kann.
Wer ist dabei
Hans Christian Andersen, Søren Kierkegaard und Niels Bohr sind die drei Namen, nach denen die meisten Leute fragen. Die Maler C.W. Eckersberg und Christen Købke sind ebenfalls vertreten, ebenso wie die Jazzmusiker Ben Webster und Kenny Drew – was Besucher überrascht, die nur das 19. Jahrhundert erwarten. Andersens Kopenhagener Adressen finden sich auf der Andersen-Seite.
Verwendet es
Im 19. Jahrhundert waren Ausflüge nach Assistens mit Picknickkörben und Tee ein gewöhnlicher Zeitvertreib in Copenhagen, und der Ort ist nie aufgehört, ein Park zu sein. Er ist in erster Linie ein Begräbnisplatz, daher entspricht die Etikette dem, was man von einem solchen erwarten würde: leise Stimmen, auf den Wegen bleiben, die Steine in Ruhe lassen. Es ist auch eine der ehrlichen Antworten auf die Frage, was man in dieser Stadt unternehmen kann, ohne etwas auszugeben, was auf der Kostenfrage behandelt wird.
Kein geführter Spaziergang auf dieser Website betritt den Friedhof. Sowohl der dänische Volkslegenden-Spaziergang als auch der englische Ghost Walk bleiben im Zentrum — siehe alle Spaziergänge.
Häufig gestellte Fragen
Ist Hans Christian Andersen auf dem Assistens-Friedhof begraben?
Ja, zusammen mit Søren Kierkegaard, Niels Bohr, den Malern C.W. Eckersberg und Christen Købke sowie den Jazzmusikern Ben Webster und Kenny Drew.
Wann wurde der Assistens-Friedhof eröffnet?
1760 angelegt, ab 1757, als Begräbnisstätte für die Armen, nachdem die Pest von 1711 die Kirchhöfe innerhalb der Mauern überlastet hatte.
Können Sie darin laufen?
Ja. Es ist 25 Hektar groß und der größte Grünraum im inneren Nørrebro, und Kopenhagener nutzen es seit den 1800er Jahren als Park. Siehe die Seite zur Begehbarkeit.